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Offenes Seminar: Ein Mahnmal im Afrikanischen Viertel? – Richtlinien für ein Mahnmal zum Kolonialismus (Teil 2)

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Auftakttermin: Mittwoch, 25.04. um 18 Uhr @ Humboldt-Box

Das Institut für Kunst im Kontext der UdK Berlin und die Afrika Akademie / Schwarze Volkshochschule laden euch gemeinsam zum zweiten Teil des Seminars ein. Ziel der Zusammenarbeit ist es, ein Rahmenkonzept bzw. Richtlinien einer möglichen Ausschreibung für ein Denk-/Mahnmal zur Kolonialgeschichte zu entwerfen.

Im WS 2017/18 konnten wir mithilfe verschiedener Vorträge und Workshops das Grundwissen rund um die Thematik erwerben und Kontakte mit Organisationen der Afro-Deutschen bzw. Schwarzen Community knüpfen.

Die Idee für das Sommersemester 2018 ist es nun, ein lebendiges und gewissenhaftes Archiv mit Statements verschiedenster Akteur*innen der Afro-Deutschen bzw. Schwarzen Community online zu stellen und dieses nicht nur inhaltlich, sondern auch künstlerisch-gestalterisch ansprechend zu entwerfen. Dieses Archiv soll Zukunftsaussichten eines Mahnmals zum Kolonialismus durch eure Inputs ergänzen. Zu diesem Zweck haben wir ein Interview/Survey-Verfahren entwickelt, welches eine Umfrage, ein freies Gespräch sowie Mind- und Concept-Maps beinhaltet.

Das Ganze findet in einem offenen Seminar statt: Mitglieder der Community und andere Interessierte sind herzlich willkommen und Studierende haben die Möglichkeit Leistungspunkte zu erwerben. Wir freuen uns auch über drop-in-drop-out Teilnehmer*innen. Eine regelmäßige Teilnahme ist für alle, die keine Leistungspunkte benötigen, keine Pflicht.

Das Seminar soll der Geschichtsaufarbeitung dienen und in diesem Kontext und mit dem Fokus der Erarbeitung von Inhalten und Richtlinien, Debatten anstoßen und bereits existierende unterstützen

Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns an den Formulierungen der Richtlinien  zu arbeiten.

IfKiK & SVHS

 

Termine und Inhalte:

Mittwoch, 25.04. 18 – 21 Uhr
Standort: Humboldt-Box.

Erster öffentlicher Termin: Mit Blick auf das Humboldt-Forum werden wir kultur-politische Funktion/en eines Mahnmals zum Kolonialismus und kolonialen Verbrechen diskutieren und die einführenden Richtlinien für ein Rahmenkonzept des Mahnmals gemeinsam schreiben.

MEHR INFOS: HIER

Afrofuturismus zwischen Schwarzem Individualismus und Kollektivismus – Ein Weg zu neuen Subjektivitäten?

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19. April 2018, 18 Uhr – 20 Uhr / Pohlstr. 60/62, 10785 Berlin
(offene Veranstaltung / kostenloser Eintritt / auf Deutsch)

Was bedeuten Schwarzer Individualismus und Kollektivismus für Schwarz-Sein in Deutschland, gibt es sie und wie kann die Idee des Afrofuturismus uns dabei helfen, neue Subjektivitäten zu schaffen?

Der Begriff “Afrofuturismus“ wurde 1993 von Mark Dery in seinem Essay „Black to the Future“ geprägt. Die afrofuturistische Praxis ist hingegen viel älter und schwieriger zu bestimmen. Erst als das Phänomen jedoch einen konkreten Namen erhielt, nahm die direkte Beteiligung von Menschen an diesem Thema zu. Es handelt sich um eine Ästhetik, die Literatur, bildende Kunst, Musik umfasst. Im Laufe der 1990er Jahre wurde diese Ästhetik besser definiert und hat seither zunehmendes Interesse gefunden. Im Allgemeinen basiert sie auf dem Zusammenspiel von Kunst, afrodiasporischer Erfahrung und Science-Fiction.

Wir wollen die im US-amerikanischen Kontext zentralisierte Ästhetik des Afrofuturismus kennenlernen und uns anschauen wie Musiker*innen aus den Staaten, die diesem „Futurismus“ zugeordnet werden, uns in Deutschland Anstöße geben können, selbstbestimmte und neue Aussichten für Subjektivität zu erschaffen und zu stärken. Wer und was definiert wer wir sind und was passiert, wenn wir Deutungshoheit annehmen?

Vortrag & Diskussion mit Angelo Camufingo


12. Gedenkmarsch zur Erinnerung an die Afrikanischen / Schwarzen Opfer von Versklavung, Kolonialismus und rassistischer Gewalt

(The 12th commemorative march in memory of the African/ Black victims of enslavement and the transatlantic slave trade, colonialism, and racial violence on February 24th, 2018 in Berlin.)
//for english version, click here//

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Erinnerungskultur am Beispiel des deutschen Kolonialismus:
Ein Mahnmal im Afrikanischen Viertel?

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Hier geht’s zur Eventseite.

Das Seminar wird in Form einer Gesprächsreihe im Sommersemester 2018 fortgesetzt, folgende Termine sind geplant: 2. Mai, 6. Juni & 4. Juli


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Die Beteiligung der Community ist eines der Leitprinzipien der Afrika Akademie / Schwarze Volkshochschule. In diesem Sinne geben wir Afrikaner*innen sowie Menschen afrikanischer Herkunft die Möglichkeit Wünsche, Ideen, Redner, Filme für zukünftige Veranstaltungen und Events oder Workshops vorzuschlagen.

Ist die Idee nicht ausgereift? Kein Problem! Du musst keinen Roman schreiben, auch Stichpunkte oder Schlagworte sind ausreichend.

Gemeinsam wird das Team der SVHS auswählen, welche Vorschläge umgesetzt werden. Bitte hab Verständnis dafür, dass nicht alles umgesetzt werden kann. Sollten wir deine Idee auswählen, setzen wir uns, sofern erwünscht, mit dir in Verbindung und arbeiten mit dir an der Umsetzung der Veranstaltung. Ansonsten werden Ideen etc. nicht veröffentlicht!

Wir wollen unsere Ressourcen und Infrastruktur nutzen um deine Ideen umzusetzen.

Hier klicken und ab zur Ideen-Box!